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Sebastian Krämer & Marco Tschirpke ”Ich’n Lied - Du’n Lied“
Musikkabarett



Musikalisch-literarisches Entertainment und Lapsuslieder

Man kennt sie als verschrobene Einzelkünstler mit insgeheimen Rampensau-Qualitäten. Nun teilen sich unter dem schlichten, aber verheißungsvollen Motto ”Ich’n Lied - Du’n Lied” Marco Tschirpke und Sebastian Krämer, die beiden vielfach mit Auszeichnungen behängten Ausnahme-Künstler, Flügel und Abend

Sebastian Krämer, mehrfach preisgekrönt (u.a. NDR-„Kultur-Förderpreis 2004“ und zweimaliger German International Poetry-Slam-Champion) macht aus seinem Herzen weiterhin keine Mördergrube und spricht unbeirrt all das aus, was niemand sagen möchte, aber auch niemand denkt. Das Ergebnis sind Lieder, die harmlos beginnen und im Wahnwitz eskalieren.

Marco Tschirpkes Lieder hingegen sind Meisterwerke der Andeutung und des Unvollständigen, die oft die 30-Sekundenschwelle gerade mit Mühe und Not überschreiten. Reduktion ist hier Programm, kein Ton und kein Wort zuviel und trotzdem vermisst man nichts. Dazu textliche Entgleisungen - dargeboten mit einem Höchstmaß an musikalischer Virtuosität - die ihn gleichermaßen zum Komiker und Klangkünstler machen. „Lapsuslieder“ nennt Marco Tschipke seine Songminiaturen und hat damit ein neues Genre begründet. Dieser Mann verschont uns mit Wesentlichem und sagt trotzdem alles.

Ein ewiger Wechsel: Yin und Yang, hoch und tief, Wolke und Tee, Krämer und Tschirpke.
Ich'n Lied, du'n Lied.

Gemeinsam sind beiden eine atemberaubende, sprachiche Präzision, eine absolut authentische Harmlosigkeit, die immer wieder in herrlich bösen, schwarzen Humor umschlägt, und ein Klavierspiel das seinesgleichen sucht.
Oltner Tagblatt

Zwei herrliche Spinner beim Kreativspiel, viel Vergnügen!
Trottoir

Der junge Kerl verfügt über ein erlesenes Sprachgefühl. […] Er verbindet Kreislers Garstigkeit und die bildmächtige Chansonkunst aus den Anfängen des verflossenen Jahrhunderts mit Versatzstücken aus der Sozilisationsphase eines heutigen Mittzwanzigers. […] Zeitlos absurd dieser Krämer.
Die Welt

Die Geschliffenheit der Texte, der brillante Spannungsaufbau des Programms und die reife Ironie der Betrachtungsweise verbieten gängige Etiketten.
Allgemeine Zeitung Mainz

Der Junge ist ein Poet, und seine Pointen sitzen, wo er sie haben will. Schräg, boshaft und immer wieder verblüffend […]
Hamburger Morgenpost

Preise: Deutscher Kleinkunstpreis 2009 (Sebastian Krämer), Deutscher Kabarett-Preis 2007 (Marco Tschirpke)
EURO 16,00 AK* *AK - Abendkasse

Saalöffnung 19 Uhr, Programmbeginn ca. 20.30 Uhr,
wenn nicht gesondert angegeben